FAQ!

Hier finden Sie Antworten auf regelmäßig gestellte Fragen:

  • «neu» Luftqualitätsfühler VOC Version V2 (KNX V4)

    • Generelle Information zu den Luftqualitätsfühler Version V2

      Alle Luftqualitätsfühler VOC Fühler der Version V2 (KNX V4) haben ein neue Sensorelemente für VOC und Feuchte der neusten Technologien verbaut. Das neue VOC Sensorelement basiert auf der neusten Technologie von VOC Sensoren hat einen tieferen Stromverbrauch und somit weniger Eigenerwärmung im Gerät. Der neue Feuchtesensor besitzt einen Staubfilter.
      Allgemeine Informationen über die VOC Luftqualitätsfühler und den Unterschied zur CO2 Messung finden Sie im FAQ Messung der Luftqualität
    • Hinweise zum Luftqualitätsfühler VOC aktiv (0..10V) V2

      Der neue Luftqualitätsfühler VOC aktiv Version V2 kann neu mittels Konfigurationstool der VOC Ausgang Konfiguriert werden. Dazu wird der USB Konfigurationsadapter «SER-KONF-M6») benötigt. Standardmässig ist wie bei der Vorgängerversion der eCO2 Wert programmiert.
      Das Tool finden Sie im Downloadbereich unter: Downloads/Datenblätter > Raumfühler > Bibliotheken > Raumfühler Konfigurator Installations-Version
    • Hinweise zum Luftqualitätsfühler VOC Modbus V2

      Der neue Modbus VOC Raumfühler mit der Version V2 haben neben den neuen Sensoren auch neue Funktionen:
      • Parity einstellbar über Dip Switch (EVEN, ODD, NONE)
      • eCO2 und eTVOC Wert verfügbar in getrennten Modbus Register
      • Baudraten 1200-115200 verfügbar
      • Autobaud funktion
      • Auch verfügbar als TL Variante für Präsenz
    • Hinweise zum Luftqualitätsfühler VOC KNX V4

      Der neue KNXVOC Raumfühler mit der Version V4 haben neben den neuen Sensoren auch neue Funktionen:
      • eCO2 und eTVOC Wert verfügbar in getrennten Datenpunkte
      • Temperatur Offset Konfigurierbar
      • Sollwertgeber und Stufenschalter Konfigurierbar

      Die zum Konfigurieren in ETS benötigte Projektdatei V4.1 finden Sie im Downloadbereich unter: Downloads/Datenblätter > Raumfühler > Bibliotheken > Rxx07-KNX ETS Projektdatei V4 (4.1)
  • Montage von Raum- und Anlagen Sensoren

    • Worauf muss bei der Montage von Raumsensoren geachtet werden?

      Montage Hinweise:
      Eine Installation gegenüber der Heizquelle an einer Innenwand, ist der empfohlene Platzierungsort.
      Egal in welcher Art die Heiz- oder Kühlquelle im Raum beschaffen ist, der Sensor muss immer so platziert werden, dass er ein grosses Spektrum vom Raumklima erfasst, aber durch die Quelle nicht direkt beeinflusst wird.
      Die empfohlene Montagehöhe beträgt ca. 1.5 m über dem Fussboden.
      Nachfolgendes sollte vermieden werden:
      Beeinflussung durch Fremdwärme ist zu vermeiden (keine direkte Sonneneinstrahlung, nicht in der Nähe von Computern, Monitoren Heizgeräten, Lampen, Kaminen oder Heizungsrohren montieren).
      Der Raumsensor soll nicht innerhalb von Regalwänden, hinter Vorhängen und ähnlichen Abdeckungen montiert werden.
      Montage an Aussenwänden und in Bereichen von Zugluft wie Bsp. Fenster und Türen ist zu vermeiden.
      Die Lüftungsschlitze auf der Vorderseite des Sensors dürfen nicht abgedeckt oder verklebt werden.
      Betauung ist zu vermeiden. Die zulässige relative Luftfeuchtigkeit von max. 95% darf nicht überschritten werden.
      Weitere Details finden Sie HIER oder im Produkt Datenblatt.
    • Hinweise zur richtigen Montage von Sensoren nach Clima-Suisse:

      Hier finden Sie Hinweise zur richtigen Fühlermontage:
      Richtlinie für die Fühlermontage nach Clima-Suisse:
  • Messung mit passiven Sensoren

    • Warum müssen bei einer Bestellung von passiven Sensoren, Angaben zum Messelement gemacht werden?

      Bei passiven Sensoren können die unterschiedlichsten Messelemente verbaut werden. Dies hat den Vorteil, dass die Sensoren zu den verschiedensten Automationssystemen kompatibel angeschlossen werden können. Damit dies aber richtig funktioniert, muss bei einer Bestellung die Angabe zum Messelement ergänzt werden. Beispiel RFE01 PT1000.
      Bei NTC Sensoren benötigen wir zusätzlich den Betawert des Messelementes, da es bei einem NTC verschiedenste Typen gibt.
      Unsere Standard Typen finden Sie hier: Widerstandskennlinie passive Messelemente
    • Warum muss bei passiven Sensoren auf den Messstrom geachtet werden?

      Bei erhöhtem Messstrom wird die Messgenauigkeit durch die Eigenerwärmung des Messelementes negativ beeinflusst. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass der empfohlene Messstrom nicht überschritten wird. (empfohlener Richtwert z.B. Pt100 ≤ 1mA; Pt1000 ≤ 0.3mA ......)
      Genauere Angaben zum Messstrom, finden Sie in der Dokumentation des Lieferanten ihrer Automations-Stationen.  
    • Was ist die Grenzabweichung (Genauigkeit) bei passiven Sensoren?

      Die Grenzabweichung von passiven Sensoren, beschreibt die Genauigkeitsklasse bei einer bestimmten Temperatur.

      Beispiel PT1000 DIN: 0.3K bei 0°C und 0.55K bei 50°C

      Beispiel PT1000 1/3 DIN: 0.1K bei 0°C und 0.185K bei 50°C


      Weitere Details finden Sie hier: Sensortec-Widerstandskennlinie  
    • Was sind die Unterschiede zwischen NTC (Heissleiter) und PTC (Kaltleiter) Messelementen?

      Heißleiter sind temperaturabhängige Halbleiterwiderstände. Sie haben einen negativen Temperaturkoeffizienten (TK). Deshalb werden sie auch NTC-Widerstände genannt (NTC = Negative Temperatur-Koeffizient). NTC-Widerstände verringern ihren Widerstandswert bei steigender Temperatur und leiten dann besser. Wichtigster Kennwert eines NTCs ist der Nennwiderstand R25 bei einer Nenntemperatur von 25 °C.
      Kaltleiter sind temperaturabhängige Halbleiterwiderstände. Sie haben einen positiven Temperaturkoeffizienten (TK). Deshalb werden sie auch PTC-Widerstände genannt (PTC = Positive Temperatur-Koeffizient). PTC-Widerstände erhöhen ihren Widerstandswert bei steigender Temperatur und leiten dann schlechter. Wichtigster Kennwert eines PTC`s ist der Nennwiderstand R0 bei einer Nenntemperatur von 0°C.
    • Was sind die Unterschiede zwischen einer 2-/3-/4-Leiter Messung?

      Bei einer 2-Leiter-Schaltung geht der Widerstand der Zuleitung (Kabelführung) als Fehler in die Messung ein. Als Richtwert gilt bei Kupferleitung mit Querschnitt 0,22 mm2: 0,162 Ω/m → 0.42 °C/m bei einem Pt100 Messelement. Bei einer Ausführung mit Pt1000 Messelement ist der Einfluss der Zuleitung mit 0,04 °C/m um den Faktor 10 entsprechend des Grundwiderstandes geringer. Noch weniger macht sich dieser entsprechend des Grundwiderstandes R25 bei einem NTC-Messelement (z. B. R25 = 10k) bemerkbar. Wegen der stark abfallenden Kennlinie des NTC steigt der Einfluss bei höheren Temperaturen jedoch überproportional an.
      Der Einfluss des Leitungswiderstandes wird mit einer 3-Leiter-Schaltung weitestgehend kompensiert. Voraussetzung hierfür ist, dass die Leitungswiderstände identisch sind, wovon bei einer 3-adrigen Anschlussleitung ausgegangen werden kann. Die maximale Länge der Anschlussleitung hängt vom Leitungsquerschnitt und von den Kompensationsmöglichkeiten der Automationsstaion ab.
      Die 4-Leiter-Schaltung eliminiert den Einfluss der Anschlussleitung auf das Messergebnis vollständig, da auch eventuelle Asymmetrien im Leitungswiderstand der Anschlussleitung kompensiert werden.
  • Feuchte-Messung

    • Was bedeutet der Taupunkt bei der Feuchte Messung?

      Am Taupunkt (Kondensationspunkt) beträgt die relative Feuchte immer 100%. Die Luft ist komplett mit Wasserdampf gesättigt, d.h. die Luft kann nicht noch mehr Wasserdampf aufnehmen. Sinkt die Raumtemperatur oder kommt noch mehr Feuchtigkeit in den Raum, so entsteht Kondenswasser in Form von Tau, Nebel oder Wassertröpfchen. Dieses Phänomen macht sich beispielsweise bei beschlagenen Fenstern sichtbar. Viele Feuchte Sensoren vertragen kein Kondensation auf dem Messelement, da dies zu Fehlmessungen führen kann.
  • Messung der Luftqualität

    • Welche Gase werden von einem VOC-Sensor erkannt?

      In Innenräumen gibt es zahlreiche Quellen für VOCs, zum Beispiel Anstrichstoffe, Fußbodenbeläge, Klebstoffe, Teppichrückenbeschichtungen und Wohntextilien. Die Raumluftkonzentration an VOCs ist vor allem von der Art der Materialien, zum Beispiel Lösungsmittelanteil, Bildung von Abbauprodukten, Flüchtigkeit, von deren Alter und Lagerung und vom Raumklima, zum Beispiel Luftwechsel sowie Temperatur, abhängig.

      VOC bedeutet Volatile Organic Compounds (flüchtige organische Gasverbindungen). Diese organische Gasverbindungen können z.Bsp. aus nachfolgen Gastypen bestehen:

      • Alkohole
      • Kohlenwasserstoffe
      • Zigarettenrauch
      • Parfum
      • etc.
      Es existiert jedoch aktuell keine einheitliche Definition, die eine exakte Auflistung aller VOC beinhaltet. VOC-Fühler detektieren die Summe aller VOC in der Umgebungsluft.
    • Wie funktioniert eine VOC Messung?

      Beim VOC Metalloxidsensor wird die elektrische Leitfähigkeit eines halbleitenden, nanokristallinen Metalloxids gemessen, das auf einem beheizbaren Substrat aufgebracht ist. Der auf ca. 350 °C erhitzte Sensor fängt die erschnüffelten Gase - CO, Alkohole, Ketone, organische Säuren, Ammoniakderivate (Amine), aromatische und aliphatische Kohlenwasserstoffe - durch Chemisorption am Metalloxid und verbrennt sie. Die bei diesem Prozess im Halbleiter freigesetzten Elektronen führen zu einer Änderung des elektrischen Widerstands. Ein Summensignal sorgt bei Überschreiten eines Grenzwerts beispielsweise für die automatische Aktivierung der Lüftung. Das Metalloxid kehrt durch Aufnahme von Luftsauerstoff wieder in seinen Ausgangszustand zurück, wobei die Leitfähigkeit wieder den Ausgangswert annimmt. Der Sensor besitzt auch nach Jahren des Betriebs eine gleich bleibend hohe Empfindlichkeit, er muss also nicht nachkalibriert werden. Weitere Vorteile des Sensors sind seine geringe Baugröße und der geringe Stromverbrauch.
    • VOC-Sensoren im Vergleich zu reinen CO2-Sensoren

      Die Luftqualitätsmessung mittels CO2-Sensoren ist in der Gebäudeautomation zum regeln der Luftqualität weit verbreitet. Dabei geht sie häufig an der Wirklichkeit vorbei, denn auf schlechte Gerüche oder VOC reagieren CO2-Sensoren überhaupt nicht: Die Sonne scheint durch das Fenster auf den Teppichboden, und dieser emittiert daraufhin flüchtige organische Verbindungen (volatile organic compound - VOC), die die Raumluft belasten. Der CO2-Sensor, der die Qualität der Raumluft messen soll, merkt nichts. Er würde auch bei anderen Luftverunreinigungen versagen, z. B. Küchengerüche oder menschliche Ausdünstungen. Eine realitätsnahe Bestimmung der Raumluftqualität ist mit einem CO2-Sensor in vielen Fällen daher nicht möglich.
      Weitere Details finden Sie hier: Unterschiede-CO2-VOC-Messung
    • Was versteht man unter einer CO2-äquivalenten Messung?

      Der bei sensortec verwendete VOC Sensor ist ein Mischgassensor welcher durch einen internen Algorithmus CO2-äquivalent berechnet. Bei einer Raumbelegung mit Personen kann dieser den CO2-Gehalt aufgrund der VOC Belastung ableiten. Dies hat den Vorteil, dass zusätzliche Geruchsemissionen (Raumluft-Belastungen) erfasst und dem reinen CO2-Wert überlagert gemessen werden. Somit erfasst der VOC Sensor meist eine höhere Luftbelastung als ein reiner CO2 Sensor. Dies muss bei der Definition der Raumluftgrenzwerte berücksichtigt werden, da je nach Raumtype und Raumnutzung andere Grenzwerte für eine VOC Belastung gelten können.
  • Installation von RS485 Netzwerken

    • Worauf ist bei der Installation von RS485 Netzwerken zu achten?

      Viele Detail sind bei der Installation von RS485 Netzwerken zu beachten. Bei fast jedem Automationssystem-Hersteller finden Sie eine genaue Beschreibung wie eine Netzwerk-Infrastruktur auf zu bauen ist und auf was Sie dabei achten müssen.
      Hier finden Sie ein Beispiel der Firma Saia Burgess Controls: SBC Hinweise zur Installation von RS485 Netzwerken
    • Worauf ist beim Anschluss von RS485 Netzwerk Sensoren zu achten?

      Die meisten Sensoren haben nur eine Steck- oder Schraubklemme für den Anschluss von Netzwerk und Spannungsversorgung. Deshalb ist es wichtig, den Netzwerkanschluss nicht mit der Versorgungsklemme zu vertauschen da der Netzwerkanschluss nicht 24V Spannungsfest ist und dies zu Beschädigung des Sensors führen kann.
  • IP Schutzart

    • Was bedeutet die IP Schutzart?

      Schutzarten nach DIN EN 60529
      Die Abkürzung IP steht für International Protection. Im englischen Sprachraum wird die Abkürzung teils auch mit Ingress Protection (Schutz gegen Eindringen) übersetzt.
      Die Kennzeichnung der IP-Schutzart erfolgt durch 2 Kennziffern:
      1. Ziffer Schutz gegen Fremdkörper und Berührung 2. Ziffer Schutz gegen Wasser
      0 ungeschützt 0 kein Schutz
      1 geschützte gegen feste Fremdkörper > 50mm und gegen Berührung mit Handrücken 1 geschützt gegen Tropfwasser
      2 geschützt gegen feste Fremdkörper > 12mm und gegen Berührung mit Finger 2 geschützt gegen Tropfwasser unter 15°
      3 geschützt gegen feste Fremdkörper > 2,5mm und gegen Berührung mit Werkzeug 3 geschützt gegen Sprühwasser
      4 geschützt gegen feste Fremdkörper > 1mm und gegen Berührung mit Draht 4 geschützt gegen Spritzwasser
      5 geschützt gegen Staub und Berührung 5 geschützt gegen Strahlwasser
      6 dicht gegen Staub, geschützt gegen Berührung 6 geschützt gegen schweres Strahlwasser
      7 geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen
      8 geschützt gegen dauerhaftes Untertauchen
  • Druck-Messung

    • Was sind die Unterschiede zwischen relativer zu absoluter Druckmessung

      Absolutdruck ist der Druck bezogen auf den leeren Raum (Druck Null). Absolutdrucksensoren messen den Druck im Vergleich zu einem im Sensorelement eingeschlossenen Vakuum. Das Referenzvakuum sollte dabei so klein sein, dass es im Vergleich zum zu messenden Druck vernachlässigbar ist.
      Bei der Relativdruckmessung wird der Druck in Bezug zum Luftdruck der Umgebung gemessen. Im Durchschnitt beträgt der Atmosphärendruck auf Meereshöhe 1013,25 mbar. Eventuelle Luftdruckschwankungen, verursacht durch Veränderungen der Wetter- oder Höhenlage übertragen sich bei dieser Messung direkt auf den aktuellen Druckmesswert. Ist der am Relativdrucksensor anstehende Druck größer als der Umgebungsdruck spricht man von Überdruck und der gemessene Druckwert hat ein positives Vorzeichen. Ist der Druck kleiner als Atmosphärendruck heißt es Unterdruck bzw. Vakuum und wird als negativer Druckwert spezifiziert. Als Vakuum bezeichnet man allgemein den weitgehend luftleeren Raum. Relativdrucksensoren haben nur einen Druckanschluss. Der Umgebungsdruck wird durch ein Belüftungsloch oder einen Belüftungsschlauch zur Rückseite der Sensormembran geführt und somit kompensiert.
  • EnOcean Fühler

    • Welche Reichweite haben EnOcean Funkfühler?

      Die Reichweite der EnOcean Funkfühler beträgt in der Regel ca. 10-30 Meter. Genauere Angaben können allerdings erst getroffen werden, wenn die Randbedingungen für die Installation geklärt sind. Detailinformationen zur genauen Planung erhalten Sie hier: EnOcean Reichweitenplanung